GOÄNeuKompass
I. Neurologie, Neuropädiatrie
I. Neurologie, Neuropädiatrie
- 1.
Bei einer Staffelung nach Funktions-/Untersuchungsbereichen ist die Anzahl der tatsächlich untersuchten Bereiche in der Rechnung anzugeben.
Neurologische Untersuchung von mindestens drei Untersuchungsbereichen, wie z. B. Hirnnerven, Motorik, Sensibilität, Reflexe, vegetatives Nervensystem, Koordination, extrapyramidales System, hirnversorgende Gefäße
Neurologische Untersuchung von mindestens fünf Untersuchungsbereichen, wie z. B. Hirnnerven, Motorik, Sensibilität, Reflexe, vegetatives Nervensystem, Koordination, extrapyramidales System, hirnversorgende Gefäße
Neurologische Untersuchung von mindestens sieben Untersuchungsbereichen, wie z. B. Hirnnerven, Motorik, Sensibilität, Reflexe, vegetatives Nervensystem, Koordination, extrapyramidales System, hirnversorgende Gefäße
Videogestützte neurologische Untersuchung und/oder dreidimensionale Bewegungsanalyse, auch zur Therapieüberwachung, z.B. bei Morbus Parkinson,
Dauer mindestens 30 Minuten
Neuropharmakologische Testung(en),
einschließlich aller zur Beurteilung des Ergebnisses erforderlichen Untersuchungen, ggf. einschließlich Injektion (en), je Kalendertag
Vegetative Funktionsdiagnostik,
einschließlich - Anwendung pharmakologischer Testmethoden und/oder - Wärmeanwendung und/oder - Injektionen, je Sitzung
Elektroenzephalographische Untersuchung,
ggf. einschließlich Standardprovokationen (unter mehrfacher Prüfung der mentalen und sensoriellen Reaktivität), Ableitungsdauer mindestens 20 Minuten
Langzeitelektroenzephalographische Untersuchung entsprechend den Mindestanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN),
Ableitungsdauer mindestens 18 Stunden
Langzeitelektroenzephalographische Untersuchung bei Kindern bis zum vollendeten 8. Lebensjahr entsprechend den Mindestanforderungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN),
Ableitungsdauer mindestens 18 Stunden
Kurzschlaf-EEG-Untersuchung,
Ableitungsdauer mindestens 40 Minuten
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4306 oder 4309 für Video-Beobachtung und/oder -Aufzeichnung,
einschließlich Auswertung, Dauer mindestens 20 Minuten
Prächirurgische epilepsiediagnostische Langzeitaufzeichnung mittels kontinuierlichem, iktuale und interiktuale Ereignisse registrierendem Vielkanal-Video-EEG-Monitoring und simultaner Doppelbildaufzeichnung unter Benutzung von Oberflächen- und/oder Sphenoidalelektroden,
einschließlich Provokationstests, bis zum Auftreten eines iktualen Ereignisses oder von mindestens 24 Stunden Dauer
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4311 für Ableitung mit intrazerebralen Elektroden
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4311 für Ableitung mit intrazerebralen Elektroden bei einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr
Prächirurgische Intensivüberwachung eines Epilepsie-Patienten durch den Neurologen oder Neuropädiater im Zusammenhang mit der Durchführung einer iktualen Einzelphotonen-Emissions-Tomographie (SPECT),
einschließlich aller diesbezüglich erforderlichen ärztlichen Interventionen, bis zum Auftreten eines iktualen Ereignisses oder von mindestens 24 Stunden Dauer
Prächirurgische epilepsiediagnostische kortikale Elektrostimulation,
einschließlich Aufzeichnung und Auswertung, je Stimulationsort
Visuell evozierte Potentiale (VEP),
ein- oder beidseitig
Akustisch evozierte Potentiale (AEP),
einschließlich frühe AEP zur Topodiagnostik, ein- oder beidseitig
Somatosensorisch evozierte Potentiale (SEP),
einschließlich frühe SEP, je Nerv einer Seite
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4318 für segmentale Ableitung somatosensorisch evozierter Potentiale
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4318 für segmentale Ableitung somatosensorisch evozierter Potentiale bei einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr
Magnetisch evozierte motorische Potentiale (MEP) an den oberen oder unteren Extremitäten,
ein- oder beidseitig
Andere evozierte Potentiale,
z.B. olfaktorisch evozierte Potentiale, peripher-autonome Potentiale, kognitiv ereigniskorrelierte Potentiale, vestibulär evozierte myogene Potentiale, unabhängig von der Art und der Anzahl der evozierten Potentiale insgesamt, je Kalendertag
Sensible Elektroneurographie mit Oberflächen- oder Nadelelektroden,
antidrom und/oder orthodrom, je Nerv, ein- oder beidseitig
Motorische Elektroneurographie,
einschließlich Überleitungszeit, je Nerv, ein- oder beidseitig
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4324 für Messung von H-Reflex, F-Welle, analoger motorischer elektroneurographischer Parameter und/oder für Inching (schrittweise Stimulation eines Nerven in kurzen Abständen),
je Nerv
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4324 für Messung von H-Reflex, F-Welle, analoger motorischer elektroneurographischer Parameter und/oder für Inching (schrittweise Stimulation eines Nerven in kurzen Abständen) bei einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr,
je Nerv
Elektromyographische Untersuchung mit Nadelelektroden,
einschließlich - Ableitung der Spontanaktivität - Registrierung der Potentiale motorischer Einheiten - Bestimmung von Rekrutierungsverhalten und Maximalinnervation, je Muskel
Elektromyographische Untersuchung mit Oberflächenelektroden,
je Muskel, ein- oder beidseitig
Einzelfaser-Elektromyographie,
ggf. einschließlich Jittermessung
Hirnstammreflexuntersuchung (Blink-, Masseter- oder Long-Loop-Reflex),
ein- oder beidseitig, je Untersuchung
Diagnostische repetitive Nervenstimulation,
je Nerv-Muskel-Kombination
Quantitative Tremoranalyse,
einschließlich elektromyographischer und mechanographischer Messung, je Kalendertag
Statische, mobile, dynamische und/oder aktive Posturographie
Programmierung eines Steuergeräts bzw. Impulsgenerators zur Elektrodenstimulation im Bereich der Basalganglien (z. B. tiefe Hirnstimulation bei Morbus Parkinson) oder des Vagusnervs oder von Nervenwurzeln des Rückenmarks,
einschließlich der zur Beurteilung des Ergebnisses erforderlichen klinisch-neurologischen, neuropsychologischen, psychiatrischen, ophthalmologischen und sonstigen klinischen Untersuchung(en), je Sitzung
Funktionsanalyse und ggf. Umprogrammierung eines Steuergeräts bzw. Impulsgenerators zur Elektrodenstimulation im Bereich der Basalganglien (z. B. tiefe Hirnstimulation bei Morbus Parkinson) oder des Vagusnerven oder von Nervenwurzeln des Rückenmarks,
einschließlich der zur Beurteilung des Ergebnisses erforderlichen Untersuchung, je Sitzung
Programmierung einer implantierten Medikamentenpumpe, z. B. zur intrathekalen Baclofentherapie, bei starker Dystonie und/oder Spastik,
gegebenenfalls einschließlich partieller neurologischer Untersuchung bzw. syndromspezifischem Scoring, je Sitzung
Zuschlag zu der Leistung nach Nummer 4336 für das sterile Auffüllen eines intrathekalen Medikamentenreservoirs einer implantierten Pumpe
Installation, Erstprogrammierung, Befüllen und Funktionsanalyse einer externen Medikamentenpumpe zur kontinuierlichen parenteralen oder enteralen Katheterbehandlung einer chronischen neurologischen Erkrankung (z.B. Morbus Parkinson, Spastik),
einschließlich - klinischer Überwachung des Patienten - Lage- und Funktionskontrolle bzw. Korrektur der Katheterlage - Einweisung des Patienten, je Sitzung
Folgeprogrammierung, Befüllen und Funktionsanalyse einer externen Medikamentenpumpe zur kontinuierlichen parenteralen oder enteralen Katheterbehandlung einer chronischen neurologischen Erkrankung (z.B. Morbus Parkinson, Spastik),
einschließlich - klinischer Überwachung des Patienten - Lage- und Funktionskontrolle bzw. Korrektur der Katheterlage - Einweisung des Patienten, je Sitzung
Repetitive transkranielle Magnetstimulation und/oder direkte motorische Stimulation der Hirnrinde,
unter Dokumentation der verwendeten Spulenart- und größe, der Feldstärke, der Art der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) (bi- versus monophasisch) und der stimulierten kortikalen Region, je Sitzung
Transkranielle Elektrostimulation des Kortex zur Beeinflussung der kortikalen Erregbarkeit, ggf. auch vor oder während der therapeutischen Maßnahmen,
mit Dokumentation der Stromstärke, Stimulationsdauer und der stimulierten kortikalen Region
Quantitativer Riech- (z. B. zur Diagnostik bei Morbus Parkinson) und/oder Geschmackstest,
ggf. einschließlich Schwellenwertbestimmung, je Sitzung
Klinische Untersuchung von kognitiv-mnestischen und neuropsychologischen Funktionen
Zuschlag für neurologische und/oder psychiatrische und/oder psychosomatische und/oder kinder- oder jugendpsychiatrische Untersuchungsleistung bei Patienten mit kognitiven Einschränkungen und/oder krankheitsbedingten Kommunikationsstörungen und/oder Dysphasie,
je Sitzung
Planung, Koordination oder Organisation eines multimodalen Behandlungskonzepts mit komplementären Versorgungsstrukturen oder intensivierter medikamentöser oder somatischer Therapiemaßnahmen bei Patienten mit neurologischen, neuropsychologischen, psychischen oder psychosomatischen Funktionsbehinderungen oder krankheitsbedingten Kommunikationsstörungen oder bei Patienten mit neurologischen Ausfällen oder Teilhabestörung bei Hirnschädigung oder peripherer Nervenerkrankung
Aushäusig stattfindende Planung, Koordination und Organisation eines multimodalen Behandlungskonzepts für Patienten mit komplexen neurologischen, neuropsychologischen, psychischen oder psychosomatischen Störungen oder kombinierten Entwicklungsstörungen mit Erörterung und Absprache mit beteiligten Trägern, z. B. der Jugend- oder Altenhilfe und Förder- und Bildungseinrichtungen
Eigenständige Anleitung einer Bezugsperson in der krankheitsadäquaten Betreuung eines Patienten mit schweren Funktionsbehinderungen oder Kommunikationsstörungen aufgrund einer neurologischen, psychischen oder psychosomatischen Erkrankung
Basales Neuromonitoring zur kontinuierlichen Behandlung und Überwachung auf der Stroke Unit,
einschließlich - wiederholtem syndromspezifischen Scoring bzw. partieller neurologischer Untersuchung - Messung bzw. Ableitung von Blutdruck, EKG und Temperatur, ggf. einschließlich - Pulsoxymetrie - EEG - evozierten Potentialen, über mindestens 12 Stunden Dauer
Zuschlag im Zusammenhang mit der Leistung nach 1107 für spezielles Neuromonitoring im Rahmen der intensivmedizinischen Behandlung zur kontinuierlichen Überwachung der Hirn- und Hirnstammfunktionen mittels Monitoring von EEG und evozierten Potentialen,
ggf. einschließlich - kortikalem EEG - wiederholtem syndromspezifischen Scoring bzw. partieller neurologischer Untersuchung, über mindestens 12 Stunden Dauer
Klinisch-neurologische Erst- oder Zweituntersuchung zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls,
einschließlich Apnoe-Test
Elektroenzephalographische Untersuchung im Rahmen der Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls gemäß der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls in der jeweils geltenden Fassung
Zuschlag zu den Leistungen des Abschnitts G I, die mit einem nicht unterschreitbaren Gebührensatz bis zu 56,00 EUR bewertet sind, für die Durchführung an einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr und/oder bei einem Patienten mit mangelnder Einsichts- und/oder Mitwirkungsfähigkeit aufgrund einer geistigen und/oder psychischen Erkrankung
Zuschlag zu den Leistungen des Abschnitts G I, die mit einem nicht unterschreitbaren Gebührensatz von mehr als 56,00 EUR bis zu 86,00 EUR bewertet sind, für die Durchführung an einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr und/oder bei Patienten mit mangelnder Einsichts- und/oder Mitwirkungsfähigkeit aufgrund einer geistigen und/oder psychischen Erkrankung
Zuschlag zu den Leistungen des Abschnitts G I, die mit einem nicht unterschreitbaren Gebührensatz von mehr als 86,00 EUR bewertet sind, für die Durchführung an einem Kind bis zum vollendeten 8. Lebensjahr und/oder bei Patienten mit mangelnder Einsichts- und/oder Mitwirkungsfähigkeit aufgrund einer geistigen und/oder psychischen Erkrankung
Qualitative Geruchs- und/oder Geschmacksprüfung zur Differenzierung von Störungen der Hirnnerven, als selbständige Leistung
je Sitzung
